KYCK Clubfest wurde „einhändig“ gefeiert!

Michael Gratzer (Bild oben) und Rudi Gerzer (Bild unten) siegen

Für die SeglerInnen des KYCK ist es Muss, das Clubfest des KYCK. Traditionell findet es am Clubgelände am ersten Sonntag des Monats Juli statt. Ebenso traditionell wird die Bruno-Neuber-Einhandregatta durchgeführt. Bei dieser Regatta müssen Boote, ausgelegt für Crews mit mehr als einer Person, von nur einer Person gesteuert werden. Ausgelobt wurde der Wanderpokal zur Erinnerung an unser Mitglied Bruno Neuber. Bruno ließ 1991 bei einem Segelunfall vor Grado, allein segelnd, sein Leben. Mit Beschluss vom 9. November 1991 wird die Gedächtnisregatta vom KYCK seither jährlich ausgetragen, wir erlebten heuer also die 34. Auflage des Events.

Höchst lebendig präsentierte sich das Regattafeld. 22 Schiffe waren am Start. Erstmals auch Finn-Dinghis also Einhandboote, die sowieso von nur von einer Person gesteuert werden. Der KYCK drückt der lebendigen Finn-Community im Club so seine Anerkennung aus. Vier Finns waren am Start. Rudi Gerzer (KYCK, am Bild unten) gewann, man könnte fast sagen historisch, diese erste Einmannbootwertung bei dieser Gedächtnisregatta. Gleichauf am zweiten Platz landeten Gert Steinthaler (KYCK) und Klaus Taferner (KSVL). Der jüngste Teilnehmer am Event, Roman Taferner (KYCK), komplettiert als Vierter das Ranking. Für die Zukunft wäre hier ein größeres Teilnehmerfeld wünschenswert, der Anfang ist jedenfalls gemacht. Der KYCK sieht die Teilnahme der Einmannboote als klare Bereicherung. des Traditionsevents.

Michael Gratzer (Bild unten): Machtdemonstration auf der UFO. Die klassische Bruno-Neuber-Gesamtwertung holte sich, ganz überlegen, Michael Gratzer. Er hielt mit seiner UFO die ESSE von Robert Orlitsch (KYCPö) in Schach, der seinerseits Ernst Maier (UYCWö) im Starboot auf Distanz halten konnte. Das genaue Ergebnisfindest Du hier.

Wettfahrtleiter Kurt Steinthaler und Regattaleiter Jürgen Diem sorgten, unterstützt von ihren Helfern, mit viel Übersicht dafür, dass es überhaupt zu einem Start und einer Wertung kam. Die Windverhältnisse, vor allem das Startprozedere, waren schlichtweg fordernd. An Land wurden die Segler verwöhnt. Erika Kopr, Barbara Novak, Inge Seger managten das Fest Buffett. Arnold Holzmann (zwei Fässer) und Herbert Steinwandter (ein Fass) beeindruckten mit ihrer Haltung „Geben ist seliger denn Nehmen“. Gleiches gilt für die zahlreichen Spenderinnen des Nachspeisen Buffetts. Danke dafür. „Clubobmann“ Martin Kropfitsch sorgte mit seiner Soundmaschine und dem musikalischen Klaura-Lineup für passende Musik. Gefeiert wurde bis zwei Uhr in der Früh. Ohne Namen nennen zu wollen: es war beeindruckend festzustellen, dass sich am Clubgelände Kinder genauso wohl fühlten wie SeglerInnen in ihrem neunten Lebensjahrzehnt. Mit Hipp Hipp Hurra feierten wir generationenübergreifend auch dieses Jahr.